Die kapillare Blutentnahme

So erhalten Sie die perfekte Blutprobe - Leitfaden zur Entnahme von Kapillarblut
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Die kapillare Blutentnahme ist ein Verfahren zur Gewinnung relativ kleiner Blutmengen. Hierzu müssen Hautschichten durchdrungen werden, um die winzigen Kapillaren zu erreichen, die am dichtesten unter der Hautoberfläche verlaufen. Im klinischen Umfeld werden Blutproben heute immer häufiger im Rahmen der Diagnostik am Patientenbett (Point-of-Care-Testing, POCT) ausgewertet. (…)

Sicherheitslanzetten bieten je nach Typ unterschiedliche Eigenschaften, und auch der Durchmesser und die Länge der Kanüle kann unterschiedlich sein. Welche Lanzette sich im Einzelfall am besten eignet, hängt vom Patienten, von der Art des durchzuführenden diagnostischen Tests und von der Schmerzempfindlichkeit ab. Der letztgenannte Faktor ist insbesondere bei Patienten von Bedeutung, denen regelmäßig Blut entnommen werden muss.

 

Unistik 3 zur kapillaren Blutentnahme

Sicherheitslanzette Unistik®3 Comfort für die kapillare Blutentnahme

 

Kapillare Blutentnahme für die Diagnostik am Patientenbett

Blutzuckertests gehören zu den häufigsten patientennah durchgeführten Laboranalysen und werden Prognosen zufolge bis zum Jahr 2018 (1) mehr als 40 % des globalen Marktanteiles ausmachen. Weitere häufig durchgeführte POC-Verfahren sind beispielsweise Blutgerinnungstests, die insbesondere im Notfall- und Intensivbetreuungsbereich an Bedeutung gewinnen (2). Die Analyse der schnellen Herzmarker verzeichnet unter den POC-Anwendungen (1) den schnellsten Zuwachs, da es im klinischen Umfeld verstärkt Hinweise dafür gibt, dass die POC-Tests bei Patienten mit akutem Koronarsyndrom den traditionellen Laborverfahren überlegen sind (2).

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Die Festlegung der benötigten Blutmenge

Das Volumen der zur Durchführung von diagnostischen Tests erforderlichen Blutmenge schwankt je nach verwendetem POC-Gerät und je nachdem, welcher spezifische Test durchgeführt werden soll. Für die Blutzuckerüberwachung sind bereits sehr geringe Blutmengen
ausreichend. Beispielsweise benötigt das Glukose-Messgerät Accu-Chek® Performa von Roche lediglich 0,6 µl Kapillarblut (1). Demgegenüber gibt es eine Reihe von POC-Messgeräten zur Bestimmung der Herzmarker, die Probenmengen von bis zu 250 µl Blut (etwa sechs Tropfen) erfordern (2). Bei Screening-Tests für Neugeborene sind häufig Probenmengen von bis zu 400 µl erforderlich (3).

Es gibt einige Faktoren, die Einfluss darauf haben, wie viel Blut in einer bestimmten Situation entnommen werden kann. Hierzu gehören beispielsweise die Temperatur der Hand, die Art der jeweiligen Lanzette oder die Ausstreifungstechnik, mit der das Blut nach dem Einstich an die Hautoberfläche gebracht wird. Forschungen zufolge kann die Menge des zutage geförderten Blutes bei ein und demselben Patienten je nach Entnahmestelle und Vorgehen nach dem Einstich (mit oder ohne Druckausübung) stark schwanken (4)

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Dieser Artikel soll als Leitfaden für die Wahl der am besten geeigneten Sicherheitslanzette dienen, auch im Hinblick auf die optimale Entnahme von Kapillarblut für den jeweiligen POC-Test. 

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(1) Point of Care Diagnostic Testing World Markets. Trends, Industry Participants, Product Overviews and Market Drivers. TriMark Publications; 2015.
(2) Point-of-Care (POC) Testing for a Panel of Cardiac Markers. Oxford: Diagnostic Evidence Co-operative Oxford; 2014. Horizon Scan Report 0033.
(3) Shah V et al. Evaluation of a New Lancet Device on Pain Response and Success of Procedure in Term Neonates. Arch Pediatr Med 2003; 157: 1075-1078.
(4) Grady M, Pineau M, Pynes MK, Katz B, Ginsberg B. A Clinical Evaluation of Routine Blood Sampling Practices in patients with Diabetes: Impact on Fingerstick Blood volume and pain. J Diabetes Sci Technol 2014; 8 (4): 691-698.